Die zehnte asiatisch-europäische Finanzministerkonferenz ist am Montag in Bangkok zu Ende gegangen. Auf der Konferenz wurde eine Vorsitzendenerklärung verabschiedet, um die engere Zusammenarbeit zwischen Asien und Europa zu fördern sowie die Partnerschaft zu stärken.
Über 300 Vertreter aus den Mitgliedsländern der asiatisch-europäischen Konferenz sowie der EU, ASEAN, Weltbank und IWF diskutierten auf der Konferenz über die Finanzsituation in Asien und Europa. Ferner wurde über den Beitrag der asiatisch-europäischen Wirtschaft zur Stabilisierung der Weltwirtschaft und über die Förderung der bilateralen Partnerschaft in den Bereichen Handel und Investition gesprochen.
Die Vertreter einigten sich darauf, dass beide Seiten weiterhin ihre Zusammenarbeit ausbauen und die Partnerschaft pflegen werden. Auch die regionale Finanzplanung in Asien und Europa solle verstärkt werden. Man beabsichtige so einen multilateralen Handel und ein offenes Investitionssystem zu fördern. Zudem sollen jegliche Formen von Handelsprotektionismus bekämpft werden, um ein starkes, nachhaltiges und ausgeglichenes Wachstum der Weltwirtschaft zu realisieren.
Der chinesische Vertreter Liu Jianhua vom chinesischen Finanzministerium wies in seiner Rede darauf hin, dass bei der gegenwärtigen globalen Wirtschaftslage die Länder in Asien und Europa gemeinsam die makroökonomische Kontrolle verstärken sollten, um die Wiederbelebung der Weltwirtschaft zu fördern.