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Schneewittchen 白雪公主-1

时间:2020-07-31来源:互联网 字体:[ | | ]  进入德语论坛
(单词翻译:双击或拖选) 标签: Schneewittchen
Es war einmal eine junge Königin, die im Winter in ihrem Schloss saß und nähte. Dabei schaute sie aus dem Fenster, dessen Rahmen aus schwarzem Ebenholz gezimmert war. Sie sah den weißen Schneeflocken zu, die sanft vom Himmel fielen. Und weil der Blick auf die fallenden Schneeflocken sie so fesselte, stach sich die Königin mit der Nähnadel in den Finger und dabei fielen drei Blutstropfen in den weißen Schnee. Weil die blutroten Tropfen im Schnee wunderschön aussahen, wünschte sie sich ein Kind. Es sollte so weiß wie der Schnee, so rot wie das Blut und so schwarz wie das Ebenholz sein! Kurz darauf brachte die Königin eine gesunde Tochter zur Welt. Sie hatte eine Haut, so weiß wie Schnee, ihr schwarzes Haar glänzte wie Ebenholz und der Mund des Mädchens war so rot wie Blut. Der König und seine Frau nannten das Mädchen deshalb Schneewittchen. Doch leider starb die Königin nach der Geburt, sodass der König sich eine neue Frau zur Gemahlin auswählte. Die Königin war sehr schön, aber sie war auch sehr stolz, böse und hochmütig. Sie konnte es nicht ertragen, wenn jemand ihre Schönheit übertraf. Die schöne Königin hatte einen Zauberspiegel, den sie immer befragen konnte und der ihre Schönheit bestätigte: „Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Schönste im ganzen Land?“, sprach die Königin. Der Spiegel antwortete sogleich: „Ihr seid die Schönste im ganzen Land!“ Da sie wusste, dass der Zauberspiegel immer die Wahrheit sagte, war sie mit der Auskunft des Spiegels zufrieden.
 
Die Jahre vergingen und Schneewittchen wurde größer und ihre Schönheit war nicht mehr zu übersehen. Das entging der Königin natürlich nicht und sie befragte daraufhin wieder ihren Zauberspiegel: „Spieglein, Spieglein an der Wand: Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Da sprach der Zauberspiegel zur Königin: „Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist noch tausendmal schöner als Ihr!“ Das schockierte die böse Königin so sehr, dass sich ihr Gesicht vor Neid grün verfärbte. Als sie es nicht mehr aushalten konnte, ließ sie den königlichen Jäger rufen. Sie gab ihm den Befehl das Kind fortzubringen, um es zu töten: „Geh mit dem Mädchen in den Wald und töte es! Zum Beweis bringe mir ihre Leber und Lunge mit!“ Der Jäger musste seiner Herrin gehorchen und ging mit dem Mädchen in den Wald. In dem Moment, als er mit dem Hirschfänger das Herz des Kindes durchbohren wollte, bat das Schneewittchen um sein Leben: „Bitte, lieber Jäger, lass mich leben! Ich werde in den tiefen Wald laufen und nie mehr zurückkommen!“ Auf dem Weg zum Schloss traf er auf ein junges Wildschwein, das er erlegte und ihm die Leber und die Lunge herausschnitt, die er der Königin als Beweis für seine Tat vorlegte.
 
Mutterseelenallein irrte das Mädchen durch den Wald und hatte große Angst. Sie glaubte sich schon verloren, als sie ein kleines Haus erblickte. Sie ging hinein und sah, dass niemand zu Hause war. Alles war klein in dem Häuschen. Ein kleines Tischchen war bereits gedeckt mit sieben kleinen Tellerchen. Neben den Tellern lagen sieben kleine Löffelchen, sieben kleine Gäbelchen und sieben kleine Messerchen. Auch standen bei jedem Gedeck noch sieben kleine Becherchen. Im Zimmer an der Wand standen sieben kleine Betten, die mit frischem, weißen Bettzeug bezogen waren. Und weil Schneewittchen müde und hungrig war, aß es von jedem Teller etwas Brot und ein wenig Gemüse. Es nahm aus jedem Becherchen noch einen kleinen Schluck Wein und legte sich dann in eines der Bettchen, in dem es sofort einschlief.
 
Als es draußen bereits dunkel geworden war, kamen die Besitzer des kleinen Häuschens, die sieben Zwerge, nach Hause. Sie kamen aus den Bergen von der Arbeit, wo sie jeden Tag nach Erz gruben. Die sieben Zwerge bemerkten sofort, dass jemand hier gewesen sein musste. Sie leuchteten mit ihren sieben Lämpchen ins Zimmer und sahen, dass nichts mehr so wie vorher war. Da sagte einer der Zwerge: „Wer hat auf meinem Stühlchen gesessen?“ Ein anderer Zwerg sprach: „Wer hat 
Von meinem Tellerchen gegessen?“ Da sprach der Dritte: „Wer hat von meinem Brötchen gegessen?“ Der Nächste sagte: „Wer hat von meinem Gemüschen genommen?“ Der Fünfte rief: „Wer hat mit meinem Gäbelchen gegessen?“ Der Sechste sprach: „Wer hat mit meinem Messerchen geschnitten?“ Und der siebte Zwerg rief: „Und wer hat aus meinem Becherchen getrunken?“ Dann sahen die Zwerge das schlafende Schneewittchen und waren von seiner Schönheit entzückt. 
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