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Dornröschen 睡美人-1

时间:2020-07-30来源:互联网 字体:[ | | ]  进入德语论坛
(单词翻译:双击或拖选) 标签: Dornröschen
Es geschah vor sehr langer Zeit, als sich der König und die Königin sehnlichst ein Kind wünschten: „Ach, wenn wir doch nur ein Kind bekommen könnten!“ Doch so sehr das Paar auch diesen Wunsch hegte, es bekam einfach keinen Nachwuchs. Doch eines Tages, als die Königin im Fluss zum Bade saß, kam ein grüner Frosch und sprach zu der traurigen Königin: „Nun soll Dir Dein Wunsch erfüllt werden. Noch ehe dieses Jahr vorbei ist, wirst Du eine gesunde Tochter zur Welt bringen!“ Und der Wunsch des Froschs ging in Erfüllung, denn die Königin gebar ein hübsches Mädchen. Der König und seine Königin waren außer sich vor Freude und veranstalten ein großes Fest, zu dem sie sehr viele Leute einluden. Es kamen Freude, Verwandte und Fürsten aus dem ganzen Königreich. Das Königspaar hatte aber auch die weisen Frauen des Landes zum Fest gebeten, damit dem Kind das Beste im Leben gegönnt wurde. Es lebten insgesamt dreizehn weise Frauen von dieser besonderen Art im Königreich. Da aber nur noch zwölf goldene Teller zur Verfügung standen, wurde die Dreizehnte nicht zum königlichen Fest eingeladen.
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Es wurde ein prachtvolles Fest im Schloss gefeiert. Die große Tafel für die geladenen Gäste bog sich vor köstlichen Speisen. Es wurde der beste vom königlichen Wein serviert, und fröhliche Musikanten spielten zu diesem besonderen Anlass auf. Die Gäste reichten ihre Geschenke und auch die weisen Frauen überbrachten ihre Wundergaben. Sie wünschten dem neugeborenen Mädchen Schönheit, Gesundheit, Reichtum und beschenkten es mit allem, was sie in der Welt an guten Tugenden zu vergeben hatten. Als die elfte Frau ihren Wunsch an das Kind übergeben hatte, wurde die Tür aufgeschlagen und die dreizehnte Frau, die nicht eingeladen worden war, stürzte herein. Nun wollte sie Rache dafür nehmen, dass das Königspaar sie nicht eingeladen hatte. Ganz in Schwarz gekleidet und ohne einen einzigen der geladenen Gäste zu begrüßen, sprach sie mit fester Stimme: „Mein Wunsch ist es, dass sich die Königstochter an ihrem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und tot zu Boden fallen soll!“ Dann drehte sie sich um und verließ die bis zur Starre erschrockene Festgesellschaft. Nun trat die zwölfte der weisen Frauen hervor, die ihren Wunsch noch nicht ausgesprochen hatte. Sie sagte, dass sie den bösen Wunsch der Dreizehnten zwar nicht mehr zurücknehmen könne, aber diesen durchaus abmildern könnte. So sprach die Zwölfte den allerletzten Wunsch aus: „Das Mädchen soll nicht den Tod finden, sondern nur in einen hundertjährigen Schlaf fallen!“
 
Der König und die Königin wollten ihr einziges und liebstes Kind vor allem Unglück bewahren. Sie ließen alle Spindeln im Schloss und im ganzen Königreich verbrennen. Sollte jemand mit einer Spindel erwischt werden, hatte dieser eine harte Strafe zu erwarten. Das Mädchen wuchs glücklich heran und alle Tugenden, die die weisen Frauen dem Mädchen gewünscht hatten, gingen bis jetzt in Erfüllung. Jeder im Land hatte das Mädchen deshalb sehr lieb. An dem Tag, als die Prinzessin gerade fünfzehn Jahre alt wurde, war sie alleine im Haus, denn der König und die Königin waren ausgegangen. Die Königstochter liebte es, an diesen Tagen alleine im Schloss herum zu streunen. Dann schaute sie sich alle Zimmer und Kammern genau an, denn sie entdeckte immer wieder etwas Neues in ihrem riesigen Zuhause. Heute wollte sie sich einmal den alten Turm anschauen, in dem sie noch niemals gewesen war. Sie stieg die vielen Stufen ganz hinauf und gelangte an eine kleine, hölzerne Tür. In deren Schloss steckte ein alter und verrosteter Schlüssel. Nun war sie neugierig, was sich hinter der Tür verbarg. Das Mädchen drehte den Schlüssel um. Sogleich ging die Türe wie von alleine auf. In dem kleinen Turmstübchen saß ein altes Weib, welches fleißig ihren Flachs spann. „Guten Tag“, sagte das Mädchen, „was machst Du, liebes Mütterlein, denn dort?“ Die Alte gab zur Antwort, dass sie den Flachs zu Garn spinnen wolle. Die Prinzessin fand es herrlich, wie die kleine Spindel hin und her tanzte, und wollte es unbedingt auch einmal ausprobieren. „Komm nur, mein liebes Kind“, sagte die Alte freundlich. Die Königstochter ging frohgemut zum Spinnrad der alten Frau. Doch kaum hatte das Mädchen die Spindel berührt, stach sie sich schon in den Finger, fiel auf das Bett im Zimmer und auf der Stelle in einen tiefen Schlaf.  
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