Das Genus ist im Deutschen oft nicht am Nomen zu erkennen. Es gibt aber ein paar Tendenzen:
männlich der |
sächlich das |
weiblich die |
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männliche Personen
→ der Mann, der Präsident |
Buchstaben
→ das A |
weibliche Personen
→ die Frau, die Präsidentin |
Jahreszeiten
→ der Sommer |
Nomen mit der Endung lein / chen
→ das Fräulein, das Mädchen |
Zahlen als Nomen verwendet
→ die Eins |
Tage / Monate
→ der Montag, der Januar |
Nomen mit der Endung um
→ das Museum |
Nomen mit der Endung ung
→ die Endung |
Niederschläge
→ der Regen |
Nomen mit der Endung ment
→ das Experiment |
Nomen mit der Endung schaft
→ die Mannschaft |
Nomen mit der Endung ling
→ der Schmetterling |
Fremdwörter mit der Endung ma
→ das Thema |
Nomen mit der Endung ion
→ die Diskussion |
Nomen mit der Endung ich / ig
→ der Teppich, der Honig |
Nomen aus Verben im Infinitiv
→ das Laufen |
Nomen mit der Endung heit / keit
→ die Freiheit, die Heiterkeit |
Nomen mit der Endung er
→ der Fehler |
Nomen aus engl. Verben auf ing
→ das Timing |
Nomen mit der Endung tät
→ die Identität |
Nomen aus Verben ohne en
→ der Lauf (laufen) |
Nomen aus Adjektiven
→ das Neue |
Nomen mit der Endung ik
→ die Musik |
Aber: Ausnahmen bestätigen die Regel.
Am besten ist es, die Nomen immer gleich mit Artikel zu lernen.
Zusammengesetzte Nomen
Ist ein Nomen aus mehreren Nomen zusammengesetzt, dann bestimmt das letzte Nomen das Genus des gesamten Wortes.
Beispiel:
der Tisch + das Bein = das Tischbein